Deutschland hat ein massives Problem mit importierter Kriminalität und Gewalt. Vor allem Bahnhöfe und öffentliche Verkehrsmittel sind besonders betroffen. Dies zeigte nicht nur der tödliche Angriff auf einen Zugbegleiter in Rheinland-Pfalz, der schockierte, sondern auch die aktuelle Statistik des BKA. Doch die Antwort der Politik ist eine Kapitulation: Einfach weniger kontrollieren, dann passiert auch weniger.

Wenn Kriminalität gewinnt!

In den vergangenen Jahren sind Gewalt und Kriminalität an Bahnhöfen massiv angestiegen. Vor allem Messer- und Sexualdelikte legen deutlich zu. Allein 2024 gab es rund 487 Messerattacken an Bahnhöfen – ein Plus von 21 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Auch die Zahl der Sexualdelikte stieg 2024 um 19 Prozent – Der Status berichtete. Und 2025 verschärfte sich die Situation weiter. Laut Daten der Bundespolizei für 2025, über die etwa Bild berichtete, registrierte die Bundespolizei 2025  allein im Bahnbereich 5.660 Gewaltdelikte gegen Polizeivollzugsbeamte, gegenüber 5.500 Fällen im Jahr davor. In Zügen und an Bahnhöfen wurde mehr als 980 Messer- sowie rund 2.200 Sexualdelikte registriert. 2024 wurden rund 487 Messerattacken an Bahnhöfen gezählt und 121 in Zügen. Und ebenfalls eindeutig ist die Herkunft der Tatverdächtigen: Nicht-deutsche Tatverdächtige sind bei Gewaltdelikten fünfmal, bei Messerattacken sechsmal und bei Sexualstraftaten sogar achtmal häufiger als deutsche Staatsangehörige.

Einfach nicht mehr kontrollieren

Die tödliche Prügelattacke eines Schwarzfahrers auf den Zugbegleiter Serkan C. in Rheinland-Pfalz ist also nur die traurige und schockierende Konsequenz einer Entwicklung, die bereits seit Jahren völlig aus dem Ruder läuft. Dass dabei der WDR sogar noch versucht, den Vorfall mit US-Präsident Donald Trump in Verbindung zu bringen, ist an Gehirnakrobatik kaum mehr zu überbieten – Der Status berichtete. Ebenso gewagte Hirnakrobatik legte nun aber auch CDU-Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder an den Tag. In einem Interview mit dem Handelsblatt erklärte der Minister: „Wir haben festgestellt, dass die Identitätskontrollen Auslöser für erhebliche Grundaggressivität sind.“ Ausweisdokumente zu Bahncard oder Deutschlandticket vorweisen müssen als Grund für massive Gewalt? Was ist also einfacher als die Kontrollen einfach abzuschaffen.

Senkung der Gewalt um 18 Prozent?

Und weiter führt Schnieder aus: „Man könnte die Gewalt um etwa 18 Prozent senken, wenn man auf solche Kontrollen verzichtet.“ Das nennt sich wohl Präventivprogramm. Denn für Schnieder ist klar, in U-Bahnen würde ja auch nicht immer ständig jeder kontrolliert, deshalb brauche es auch bei der Bahn ein „intelligenteres“ System, das mit jenen der anderen Bereiche des öffentlichen Verkehrs vergleichbar sei. Etwa Stichpunktkontrollen, „bei denen die Kontrolleure nicht allein unterwegs sind“ oder aber bereits Kontrollen an den Bahnsteigen, wie es sich auch in anderen Ländern gibt, wo man etwa ohne gültiges Ticket die Bahnsteige nicht betreten kann. Angesichts der Finanzlage der Bahn könnte man aber auch die guten alten Bahnsteigkarten wieder flächendeckend einführen, dies würde immerhin auch für ein gewisses Körberlgeld sorgen.

Bahn macht mit: Keine Kontrollen aber mehr Überwachung

Aber Schnieder lässt zudem auch noch den alten Ruf der Union nach mehr Überwachung erschallen. „Wir wollen die Videoüberwachung ausbauen und Bodycams einführen, die auch den Ton mit aufnehmen“, fordert der Minister. Also mehr Überwachung, weil seine Partei nicht in der Lage war die Grenzen zu schützen und haufenweise illegale Migranten ins Land ließ. Bahnchefin Evelyn Palla ließ zudem auch mit anderen Vorschlägen aufhorchen. Neben Bodycams und der Einstellung weiteren Sicherheitspersonals sollen auch, wie Schnieder vorschlug, Kontrollen gelockert werden. Ab dem 1. März können Zugbegleiter selbst entscheiden, ob sie neben dem Ticket auch den Personalausweis kontrollieren. Dadurch sollen potenzielle Konfliktsituationen mit Fahrgästen vermieden werden, heißt es. Eine weitere Kapitulation vor den Zuständen in Deutschland, wodurch Missbrauch und Schwarzfahren zunehmen dürften. Der Dumme ist wie immer der zahlende Bürger, der vermutlich bald mit höheren Ticketpreisen belohnt wird.

Ein Beitrag aus unserer Kooperation mit Der Status



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