Der bekannte Journalist Harald Martenstein nahm am Wochenende an dem Theaterprojekt „Prozess gegen Deutschland“ in Hamburg teil, einer fiktiven Verhandlung über ein AfD-Verbot. Martenstein trat dort als „Zeuge“ auf und plädierte leidenschaftlich gegen ein Verbot, was für erhebliches Aufsehen und gemischte Publikumsreaktionen sorgte.
Ein Verbot der AfD würde Deutschland in ein „autoritäres Regime“ bescheren. sagt er und verwies auf die große Zustimmung der Partei in Deutschland wo im Westen 20 Prozent der Wähler die Partei wählen würden und im Osten sogar 35 bis 40 Prozent. Die politische Meinung dieser „großen und noch wachsenden Teile der Bevölkerung“ solle offenbar „für die Politik in Zukunft keine Rolle mehr spielen“.
Ende der Demokratie
Martenstein, der früher dem linken Spektrum zugerechnet wurde erklärte, dass er ein Verbot der AfD aufgrund der vielen Wählerstimmen für „das Ende der Demokratie“ hält. In diesem Zusammenhang warb er für eine stärkere begriffliche Differenzierung „zwischen rechts und rechtsradikal“, zwischen legitimen und illegitimen Zielen.
„Nazi“ als Sammelbegriff für Nichtlinke
Martenstein schnitt auch den inflationären Gebrauch des Nazi-Vorwurfs an:
„Es ist inzwischen völlig klar, dass ‚Nazi‘ ein moderner Sammelbegriff für alle ist, die nicht an den Sieg des Sozialismus glauben oder an die Wokeneß.“
Und an die Befürworter eines AfD-Verbotes gerichtet:
„Sie wissen, dass Sie nicht das Vierte Reich verhindern, sondern dass Sie lediglich Ihren politischen Konkurrenten ausschalten wollen.“
Aufzählung von Problemen
In seiner Rede sprach Martenstein die Aufzählung von Problemen an und sagte, dass „ein Kinderspiel, die AfD kleinzuhalten“ wäre, wenn man diese Probleme bloß lösen würde. Diese wären z.B. die Migrationspolitik, die innere Sicherheit, marode Schulen sowie die schwache Wirtschaft.
Machen Sie sich selbst ein Bild von Martensteins Ausführungen:
„Wir reden über das Ende der Demokratie!“ – Die Hammer-Rede von Harald Martenstein vor dem Hamburger Thalia Theater zum Schauprozess gegen die AfD ist eine der besten der letzten Jahrzehnte! Das linke Publikum lauscht peinlich berührt. #martenstein pic.twitter.com/V1G3w7MA5G
— Dieter Stein (@Dieter_Stein) February 14, 2026
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