Wie von uns und anderen Medin berichtet wurde, wurde Maja T. in Ungarn wegen der gewalttätigen Übergriffe auf Personen verurteilt, die die Antifa-Schläger fälschlich für Rechtsextremisten hielten.

Nach den Feststellungen des Gerichts war Simeon Ravi Truks, so heißt Maja T. wirklich, an Angriffen beteiligt, bei denen Menschen mit Schlagwerkzeugen attackiert und teils schwer verletzt wurden. Die Palette der Folgen der Übergriffe reicht von Trümmerbrüchen, Platzwunden und Schädelverletzungen.

Nachdem bei uns und in Ungarn bis jetzt Gott sei Dank noch nicht das Faustrecht Einzug gehalten hat ändert nichts an der rechtlichen Bewertung ob Täter „gut“ oder Opfer „böse“ sind. Das mag zwar für Juristen gelten, aber nicht für Teile der Mainstream-Presse. Man will zwar in den medialen Betrachtungen der Gewalttätigkeiten nicht den Boden der Rechtsstaatlichkeit verlassen, jedoch entblödet man sich nicht die Taten der „Hammerbande“ zumindest als „moralisch“ zwar nicht zu rechtfertigen, jedoch zu verharmlosen. Nicht ohne Grund bekunden linke Politiker immer wieder ihre Solidarität mit der Antifa.

Aufgrund dieser Sympathie für die gewalttätige Stiefeltruppe mächtiger Kreise werden Übergriffe der Antifa verharmlost, da die Schläger doch „irgendwie“ auf der „richtigen Seite“ stünden. So passt es eben nicht in das Bild politisch korrekter Berichterstattung, dass die Budapester Schläger eben die „Falschen“ teilweise lebensgefährlich verletzten. Das ist der Grund, warum medial doch „irgendwie“ offengelassen wird ob, denn die zusammengeschlagenen Opfer doch nur „mutmaßlich“ Opfer sind. So unter dem Motto, dass man das eben nicht genau wisse. Bei oberflächlicher Lektüre der „Qualitätsmedien“ bleiben dann eben doch Zweifel über die Zuordnung der Opfer hängen.

Und jetzt von der Theorie hinein in die Praxis:

In Ungarn (Budapest) gibt es aktuell (Stand 5. Februar 2026) keinen Hinweis darauf, dass die Opfer im Fall von Maja T. „falsch“ als Rechtsextremisten identifiziert worden wären – also dass eine grundsätzliche Verwechslung vorläge. Vielmehr geht es um einen real stattgefundenen Gewaltvorfall, bei dem mehrere Personen, die nach Ansicht der Angeklagten und ihrer Mitangeklagten als rechtsextrem eingeschätzt wurden, tatsächlich angegriffen wurden. Das hat u. a. auch die ungarische Justiz als erwiesen angesehen.

Und sieht die Verharmlosung in ausgesuchten Mainstream-Medien statt:

tagesschau.de: Opfer wären „Teilnehmer eines rechtsextremen Aufmarsches“

„Im Prozess um einen Angriff auf Rechtsextremisten in Ungarn ist die deutsche non-binäre Person Maja T. zu acht Jahren Haft verurteilt worden. Ein Gericht in Budapest befand T. für schuldig, im Februar 2023 gemeinsam mit weiteren Linksextremisten Teilnehmer eines rechtsextremen Aufmarsches in Budapest angegriffen zu haben.“

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stern.de bzw. AFP: Opfer wären „Rechtsextremisten“

„© AFP – In Ungarn wird im Prozess um Gewalttaten gegen Rechtsextremisten in Budapest vor drei Jahren am Mittwochnachmittag das Urteil gegen die deutsche Person Maja T. erwartet.
[…]
T. war im Dezember 2023 in Berlin wegen des Vorwurfs der ungarischen Behörden festgenommen worden, sie habe im Februar 2023 gemeinsam mit weiteren Linksextremisten Teilnehmer eines rechtsextremen Aufmarsches in Budapest angegriffen.“

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zdf.de: Opfer „mutmaßliche Neonazis“

Das Budapester Stadtgericht hat die 25 Jahre alte deutsche Person Maja T. zu acht Jahren Haft verurteilt. Sie sei Mitglied der sogenannten Antifa Ost gewesen, einer Gruppe militanter Linksextremisten. Im Februar 2023 sollen sie in Budapest mit Schlagstöcken und einem Hammer Personen teils schwer verletzt haben, befand das ungarische Gericht. In der Anklage war von Trümmerbrüchen, Platzwunden und Schädelverletzungen die Rede. Maja T. soll an zwei Überfällen beteiligt gewesen sein.

Die Opfer sind mutmaßliche Neonazis, die sich zum sogenannten „Tag der Ehre“ jedes Jahr in Ungarn versammeln, um eines Ausbruchsversuchs der Wehrmacht aus der von der Roten Armee belagerten Stadt im Februar 1945 zu gedenken.

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derspiegel.de: Opfer „Rechtsextreme“

DER SPIEGEL titelt sogar: „Angriff auf Rechtsextreme in Ungarn“ und weiter im Artikel:
„Demnach muss T. wegen Angriffen auf Rechtsextremisten in Budapest acht Jahre ins Gefängnis.“

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Dw.com:  Für Deutsche Welle sind Opfer mal „Rechtsextreme“, dann wieder „mutmaßliche Rechtsextreme“

Schuldspruch im Budapester Antifa-Prozess: Die deutsche Aktivistin Maja T. wurde zu acht Jahren Haft verurteilt. Das Gericht sieht es als erwiesen an, dass sie an gewaltsamen Angriffen auf Rechtsextreme beteiligt war.
[…]
Richter Jozsef Sos, der das Urteil verlas, sah es als erwiesen an, dass die 25-jährige deutsche Person Maja T. an blutigen Angriffen auf mutmaßliche Rechtsextremisten beteiligt war.

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derstandard.at: Angriff auf „Rechtsextreme“ die Orban für sich nützen könnte

Das Verfahren wegen tätlicher Angriffe auf Rechtsextreme gilt seit Monaten als Politikum, das die Regierung Orbán für sich nützen könnte

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krone.at: Opfer „mutmaßliche Rechtsextremisten“

Das Hammerbande-Mitglied Maja T. ist in Budapest zu acht Jahren Gefängnis verurteilt worden. Der Richter sah es als erwiesen an, dass die nicht-binäre Person (25) an Angriffen auf mutmaßliche Rechtsextremisten beteiligt war. Es ging um lebensbedrohliche Körperverletzung und die Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung.

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kurier.at: „mutmaßlicher Angriff auf einen Rechtsextremen“
Maja T. aus Deutschland drohen in Budapest nach einem mutmaßlichen Angriff auf einen Rechtsextremen bis zu 24 Jahre Haft.

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taz.de: Opfer der „Antifaschist:in aus Jena“ seien „Neonazis“

Nun, keine zwei Monate später, hat die kaum noch unabhängige ungarische Justiz geliefert. Am Mittwochnachmittag wurde Maja T., Antifaschist:in aus Jena, zu acht Jahren Gefängnis verurteilt. Der Vorwurf: T. sei als Teil der „Antifa Ost“ an Angriffen auf Neonazis in Budapest im Februar 2023 beteiligt gewesen.

usw …

Eine Aufzählung der FAKE NEWS zu den zu den Opfern ließe sich hier beliebig fortsetzen. Dass diese Form der Berichterstattung nicht nur medien-übergreifend, sondern sogar Länderübergreifen stattfindet, beweist, dass es sich hier nicht um keinen „Zufall“ oder um journalistisches Unvermögen handelt. Diese Aktionen sind konzertiert – im „Kampf gegen Rechts“ sollen Sympathieträger, selbst wenn sie brandgefährliche Schläger sind, tunlichst doch „irgendwie“ Verständnis entgegengebracht werden.




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