Die Bundesanwaltschaft geht seit den Morgenstunden gegen ein Firmennetzwerk vor. Der Vorwurf: Das Netzwerk soll in großem Stil gegen das von der EU verhängte Handels-Embargo verstoßen haben, das den Handel mit Russland unter Strafe stellt. Im Zentrum der Ermittlungen steht ein Unternehmen in Lübeck.
Das Unternnehmen, das im Jahr 2022 unmittelbar nach Verhängung des ersten EU-Pakets von Russlandsanktionen gegründet wurde, soll über ein Netz von Scheinfirmen und Unterstützern mehr als 16.000 Lieferungen im Wert von rund 30 Millionen Euro an russische Unternehmen übersendet haben. Darunter waren auch eine große Zahl an sogenannten Dual-Use-Gütern, die sowohl zu zivilen als auch zu militärischen Zwecken dienen können. Genannt werden Konverter, Fotodioden, Kugellager und Dioden.
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