Der Rücktritt von NRW-Flüchtlingsministerin Josefine Paul ist alles andere als ein Akt politischer Größe. Er ist das späte Eingeständnis ihres vollständigen und grundsätzlichen Versagens. Aber nicht nur ihres Versagens. Sondern es ist auch das Versagen derjenigen, die solche Personen in ein Ministeramt berufen. So gesehen ist der längst überfällige Rücktritt von Josefine Paul zwar nur einem einzigen Fehler geschuldet, der aber zeitlich mit der Dauer ihrer Zeit als Ministerin deckungsgleich ist. Ein permanentes Nichtbewältigen, Überfordertsein, Ausweichen, Verzögern und Verschweigen fand mit ihrem Rücktritt ein unrühmliches Ende. Ihr größtes Versagen war aber mit Sicherheit ihr Agieren nach dem Anschlag von Solingen.

Der Beitrag Josefines Paul erzwungener Rücktritt mit Ansage aber ohne Aufklärung erschien zuerst auf Tichys Einblick.

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