Einer jüngsten Studie des Fachjournals Frontiers in Epidemiology zu Folge erfüllen lediglich 14 Prozent der positiven PCR-Tests überhaupt eine Infektionsdefinition.

Dennoch werden diese Tests in staatlichen Maßnahmen derzeit erneut zur Rechtfertigung von Maßnahmen gegen die sogenannte Vogelgrippe, herangezogen.

Lange „vermutet“ nun durch Studie bewiesen

„Ein alleiniger PCR-positiver Test kann eine Infektion keinesfalls bestätigen“, erklärten die Autoren obig genannter Studie, dennoch wird der Test immer noch zur Rechtfertigung staatlicher Maßnahmen, wie nunmehr beispielsweise gegen die Vogelgrippe eingesetzt, wie auch uncutnews berichten konnte.

Lediglich ein minimaler Bruchteil der Menschen, die in Deutschland mittels PCR positiv auf COVID-19 getestet worden waren, hatten auch die Kriterien der Forscher für eine Infektion, wie eine bereits im letzten Oktober veröffentlichte, begutachtete Studie in Frontiers in Epidemiology zeigt, erfüllt.

Die Ergebnisse kommen nun zu einem Zeitpunkt, an dem PCR-Tests zur Rechtfertigung staatlicher Reaktionen auf die aviäre Influenza („Vogelgrippe“) genutzt werden, darunter Tierkeulungen, die Entwicklung von Gegenmaßnahmen (Impfstoffe), auch für Menschen, sowie Gain-of-Function-Experimente.

Nach der Analyse landesweiter Labordaten von März 2020 bis Mitte 2021 kamen die Autoren dieser jüngsten Studie zu dem Schluss, dass nur 14 % der PCR-positiven Personen überhaupt Hinweise auf eine tatsächliche Infektion zeigten, gemessen an der späteren Entwicklung von Antikörpern. Die verbleibende Mehrheit tat dies jedoch nicht.

„Nur etwa 14 % derjenigen, die PCR-positiv getestet wurden, waren tatsächlich infiziert.“

Das bedeutet, dass 86 % der PCR-positiven Tests die Definition der Autoren von Infektion keineswegs erfüllten, was den Einsatz der PCR-Positivität zur Zählung von Krankheitsfällen folglich völlig in Frage stellt.

Forscher europaweiter Universitäten an Studie beteiligt

Die Studie wurde von Forschern mehrerer europäischer Universitäten und Forschungsinstitute durchgeführt und untersuchte Daten der Akkreditierten Labore der Medizin (ALM), eines Laborkonsortiums, das im analysierten Zeitraum rund 90 % aller PCR-Tests in Deutschland durchgeführt hatte.

Statt individuelle Infektionen durch Kultur zu bestätigen (also den Nachweis physischer, wachsender lebender Viren in Laborkulturen), verglichen die Forscher wöchentliche PCR-positive Anteile mit der nachfolgenden IgG-Antikörper-Positivität, die sie als anerkannten biologischen Marker einer zurückliegenden Infektion beschreiben.

„Seit 1942 gilt der Nachweis virus­spezifischer Antikörper als methodologischer Goldstandard zur Bestätigung einer Infektion.“ Folglich war die Logik der Analyse einfach.

Wenn PCR-positive Ergebnisse zuverlässig infizierte Personen identifizieren würden, dann müsste die PCR-Positivität im Zeitverlauf eng mit dem Anstieg der IgG-Antikörper übereinstimmen, also gemäß dem gängigen virologischen und immunologischen Modell.

Stattdessen stellten die Forscher fest, dass das PCR-Signal drastisch nach unten skaliert werden musste, um mit den beobachteten Antikörperspiegeln übereinzustimmen.

Nur Einer von Sieben in Deutschland war tatsächlich infiziert

„Die Anpassung des skalierten kumulativen PCR-positiven Anteils ergibt PPCR ≈ 0,14. Dies impliziert, dass nur etwa Einer von sieben deutschen Individuen mit einem PCR-positiven Test später nachweisbare IgG-Antikörper hatte, also tatsächlich mit SARS-CoV-2 infiziert war.“

Die Autoren weisen überdies darauf hin, dass diese 14-%-Zahl möglicherweise allerdings immer noch eine Überschätzung darstellt.

Unter Berücksichtigung möglicher Testverzerrungen erklären sie, dass der Anteil der PCR-Positiven, die echte Infektionen repräsentieren, sogar noch niedriger sein könnte.

„Eine konservativere Interpretation unserer Ergebnisse legt nahe, dass nur etwa einer von acht oder sogar von neun PCR-positiven Individuen, tatsächlich infiziert gewesen sein könnte.“ Also zwischen 86 % und 90 % der PCR-positiven Ergebnisse entsprachen keiner bestätigten Infektion. Die Arbeit betont weiters, dass PCR-Tests für sich genommen keine Infektion diagnostizieren.

„PCR-Tests weisen lediglich das Vorhandensein von Fragmenten viralen genetischen Materials nach, nicht notwendigerweise eine aktive Infektion.“ Die Studie identifiziert zudem bekannte Quellen falsch-positiver PCR-Ergebnisse, darunter Laborartefakte und statistische Effekte, die bei Massentests besonders ausgeprägt sind.

Charité Testergebnisse höchst fragwürdig?

„Es ist daher wichtig, zwei bekannte Quellen falsch-positiver PCR-Ergebnisse hervorzuheben.“ Ein genanntes Beispiel betrifft PCR-positive Signale in reinen Wasserproben ohne jegliches Virus. „Der PCR-Test der Charité erzeugte positive Ergebnisse bei Wasserkontrollen mit Cycle-Threshold-(CT-)Werten zwischen 36 und 38.“

Über Laborartefakte hinaus erklären die Autoren, dass selbst Tests, die darauf ausgelegt sind, Nicht-Infizierte sehr zuverlässig auszuschließen, bei niedriger tatsächlicher Infektionsrate dennoch eine große Zahl falsch-positiver Ergebnisse erzeugen können. In diesem Zusammenhang bezeichnet „Spezifität“, wie häufig ein Test bei einer nicht infizierten Person korrekt ein negatives Ergebnis liefert.

Liegt die Spezifität unter 100 %, werden zwangsläufig einige Nicht-Infizierte positiv getestet.

„Gemäß dem Satz von Bayes steigt die Rate falsch-positiver Ergebnisse, wenn die Krankheitsprävalenz sinkt, aufgrund einer Testspezifität unter 100 %.“

Unter Verwendung beobachteter Positivitätsraten und ihrer angepassten Infektionsschätzung berechnen die Autoren, dass allein die PCR-Spezifität die Diskrepanz zwischen PCR-Positiven und bestätigten Infektionen erklären kann.

„Unter der Annahme, dass 1 % der getesteten Personen echte Positive waren, erklärt eine Spezifität von 94 % die verbleibenden 6 % der PCR-positiven Ergebnisse als falsch-positive Befunde unter den 99 %, die nicht infiziert waren.“

Widerlegung der politischen Darstellung der Infektionsraten

Die Ergebnisse der Studie haben direkte Implikationen dafür, wie COVID-19-„Fälle“ gezählt und in der öffentlichen Politik verwendet wurden. Während der gesamten Pandemie wurden PCR-positive Testergebnisse als Stellvertreter für Infektionen behandelt und zur Rechtfertigung von Einschränkungen und Notfallmaßnahmen herangezogen.

PCR-positive Testergebnisse werden nun jedoch erneut weltweit zur Rechtfertigung von Maßnahmen zur Eindämmung der Vogelgrippe eingesetzt. Die Autoren argumentieren, dass dieser Ansatz keinerlei biologische Grundlage hat.

„Ein alleiniger PCR-positiver Test kann eine Infektion auf individueller Ebene keinesfalls bestätigen.“ Die Studie kommt folglich zu dem Schluss, dass Deutschlands Abhängigkeit von der bloßen PCR-Positivität die Infektionszahlen erheblich überhöht und das Verständnis des tatsächlichen Pandemieverlaufs verzerrt hat.

„Der zentrale Befund unserer Analyse ist folgender, nur 14 % und möglicherweise sogar weniger, bis hinunter zu 10 % der Personen, die mittels PCR-Test als SARS-CoV-2-positiv identifiziert wurden, waren tatsächlich infiziert, wie durch nachweisbare IgG-Antikörper belegt.“

Die Autoren argumentieren, dass PCR-Positivität als Infektion behandelt wurde, obwohl die Daten zeigen, dass dies überwiegend nicht zutraf. Nach der eigenen Analyse der Autoren weist PCR-Positivität nicht zuverlässig auf eine Infektion hin, was Fragen zu ihrer weiteren Verwendung als fallbestimmendes Instrument in aktuellen und zukünftigen Fällen aufwirft.




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