Scott Ritter, ehemaliger US-Marine & Nachrichtenoffizier, UN-Waffen-Inspektor und Autor wurden zuletzt in den USA die Bankkonten gesperrt: So werden im Westen Analysten, die ein Zuviel an Wahrheiten verbreiten, vom repressiven Staat unter Bruch von Verfassungsgesetzen schikaniert.

Das Modell westlicher Simulations-Demokratie scheint an seinem Ende!

Judge Napolitano fragt Scott Ritter auf «Judging Freedom» zum «Terror der Justiz» | Quelle: Screenshot Judging Freedom, YouTube

Judge Napolitano: Hallo zusammen, hier ist Andrew Napolitano mit „Judging Freedom“. Heute ist Freitag, der 16. Januar 2026. Unser lieber Freund und Kollege Scott Ritter ist bei uns zu Gast. Scott, ich möchte mit Ihnen ausführlich darüber sprechen, was derzeit auf den Straßen des Irans geschieht und wie sich die Beziehungen zwischen den Vereinigten Staaten und Russland möglicherweise neu gestalten.

Aber bevor wir dazu kommen: Sie wurden zum Opfer, was Maurice Stans, Handelsminister in der Nixon-Administration, einmal als „Terror der Justiz” bezeichnet hatte: Die Regierung mache mit jemandem, …

 … was immer sie will, ohne jegliche Gerechtigkeit!

Was ist Ihnen neulich zugestoßen, als Sie versuchten mit Ihrer Kreditkarte an einer Tankstelle zu bezahlen?

Scott Ritter: … Am Morgen fuhr ich meine Frau zur Arbeit und danach zur Tankstelle, um zu tanken. Ich versuchte, mit der Karte zu zahlen, aber die Zahlung wurde abgelehnt.

… Meine Frau forschte über die Online-Banking-App der Citizens Bank, mit der wir seit 26 Jahren zusammenarbeiten, nach: Alle unsere Konten waren leer. Wir hatten kein Geld mehr, nicht nur auf unseren Giro- und Sparkonten, sondern auch auf denen für unsere Töchter

Alle Konten waren leergeräumt. Insgesamt waren das etwa 2.500 Dollar. Für alle, die denken, Scott Ritter sei reich, hier ist der Beweis: 2.500 Dollar war alles.

Judge Napolitano: Was fanden Sie als Ursache heraus?

Scott Ritter: … Ich fand in der Post einen Brief von der Citizens Bank, in dem stand: „Wir haben beschlossen, unsere Geschäftsbeziehung mit Ihnen zu beenden. Wir haben Ihr gesamtes Geld gesperrt und werden Ihnen in 14 Tagen das über einen Bankscheck refundieren lassen!“ Dazu steht dort wörtlich: „Citizens Bank ist nicht verpflichtet, Ihnen die Gründe für die Schließung der Konten mitzuteilen. Derzeit verhindert die Politik von Citizens Bank die Offenlegung von Informationen bezüglich dieser Entscheidung!“

Das habe ich nicht akzeptiert. Ich machte Druck… Schließlich konnte ich erreichen, dass Citizens uns mitteilte, wer dafür verantwortlich war: Es wäre eine vorrangige Ermittlungsabteilung innerhalb ihrer Betrugsabteilung, die nur auf Hinweise der Bundesregierung aktiv würde. Deren Hinweise, würden als „Verdachtsmeldungen“ gemeldet!

Ich fragte die lokale Bankmanagerin, ob Sie verdächtige Aktivitäten gemeldet hätte. Sie verneinte das …

Es stellte sich heraus, dass jemand aus der US-Administration die Citizens Bank mindestens dreimal mit Meldungen über verdächtige Aktivitäten alarmiert hatte. In Folge wird man automatisch als risikoreicher Kunde eingestuft… Nachdem man aufgrund einer Verdachtsmeldung einmal als risikoreicher Kunde eingestuft wurde, würde Ihnen automatisch das Konto gekündigt…

… dies wird vom FBI ständig angewandt, wenn ihnen jemand nicht passte, … dann wird dieses Verfahren ausgelöst und man wird aus dem Bankensystem ausgesperrt… Ich glaube, die US-Regierung unter der Biden-Administration hatte dafür sogar Codenamen: „Choke Point [Flaschenhals]”. Es ist eine Standard-Taktik, die von der US-Regierung seit jeher angewandt wird, um jeden zu schikanieren, der es wagt, Dinge zu tun, die der US-Regierung nicht passen.

Es geht dabei nicht darum, dass man gegen Gesetze verstoßen hätte. Wenn ich gegen das Gesetz verstoßen hätte, würden FBI-Leute vor meiner Tür stehen und meine Gelder würden einziehen…

Doch, was sie tun, ist einfach eine Lücke eines vom Kongress verabschiedeten Gesetzes auszuspielen: Der Kongress hat anerkannt, dass er nichts dagegen unternehmen könne…

Judge Napolitano: … Weiß man, wer Ihren Verdachtsbericht ausgelöst hatte?

Scott Ritter: Die Bundesregierung: Sie war der Auslöser! Wir wissen nicht, wer in der Bundesregierung das getan hat. Ich habe Grund zu der Annahme, dass es das FBI war, weil die Nationale Sicherheitsabteilung des FBI mir 1995 den Krieg erklärte und öffentlich mitteilen ließ, dass man mich und meine Familie zerstören würde. Ich habe also allen Grund zur Annahme, dass sie diese Drohung weiterhin wahr machen wollten.

Judge Napolitano: Sind die FBI-Agenten, die Sie und Ihre Frau vor 10 oder 12 Jahren bedroht hatten, noch beim FBI?

Scott Ritter: Nein… Michael Templeton, der meine Frau körperlich angegriffen und verbal beleidigt hat… Er ist inzwischen im Ruhestand.

Aber das FBI ist ein organisiertes Verbrechersyndikat: Die kriminellen Aktivitäten, die vor 12 Jahren losgingen, wurden bis heute fortgesetzt. Ich bin überzeugt, dass es irgendwo im FBI eine Akte gibt, in der steht: „Verfolgt Ritter!“…

Judge Napolitano: … Werden Sie aufgrund der Ausübung von Meinungsfreiheit verfolgt, weil Sie intellektuell ehrlich sind und keine Angst zeigen, Dinge beim Namen zu nennen?

Scott Ritter: Es ist mehr als das, doch ich will nicht prahlen:

Ich war früher Teil des Systems und galt als Superstar!

Ich meine, als Junior Captain im Marine Corps, hatte ich zwei klassifizierte Zulassungen vom Direktor der CIA, weil ich strategisch wichtige Arbeit für das Land erledigte_

  • Der Präsident der Vereinigten Staaten kannte meinen Namen.
  • Die einfachen Soldaten des Marine Corps liebten mich.
  • Ich wurde auf größere und höhere Aufgaben vorbereitet.

Doch, im Jahr 1991 traf ich die Entscheidung, dass ich diesen Weg nicht mehr weitergehen wollte. Ich hatte die Abrüstung erlebt und erkannt, dass es vielleicht besser wäre, einen Atomkrieg zu verhindern, als einen Atomkrieg zu planen. Ich nahm am Irak-Krieg teil und hatte erkannt, dass es bessere Wege geben müsste, um Probleme zwischen Nationen zu lösen, als einfach Menschen zu töten!

Ich sagte: „Nein, danke!“ Der CIA-Agent John Bird ist inzwischen verstorben. Wir können ihn also nicht mehr zur Rechenschaft ziehen. Er hat mich zum Staatsfeind erklären lassen und schrieb Vermerke, die sich in Akten wiederfinden und mich für immer verfolgen lassen…

Dann wurde ich als Waffeninspekteur wieder in das System aufgenommen. Es war ein schwieriger Prozess. Die CIA fand zwar John Birds Vermerke, doch meinte, dass ich unbescholten sei. So holte man mich zurück:

  • Ich war dann im Weißen Haus!
  • Ich war im Pentagon!
  • Ich war im Außenministerium im siebten Stock!
  • Ich war überall und mitten drin!

Doch ich habe beschlossen zu gehen, weil man korrupt agierte sowie Lügen verbreiten ließ und ich das nicht richtig fand!

Mir wurde mitgeteilt: „Du kannst nicht gehen! Du bist ein Insider! Du hast alles gesehen! Du weißt Bescheid! Du weißt zu viel! Wir können Sie nicht gehen und reden lassen!“

Judge Napolitano: Das ist klingt wie nach Orwell, Scott!

Scott Ritter: Das trifft es! Man ließ mich wissen, falls sie mich gehen ließen und ich mich äußern würde, das einen Präzedenzfall für andere integre Menschen schaffen würde. Diese könnten dann auch sagen:

Ihr lügt, betrügt und stehlt: Ich werde Euch zur Rechenschaft ziehen!

Wissen Sie, warum Whistleblower-Schutz brauchen? Weil Menschen, welche die Wahrheit aussprechen, von der Regierung vernichtet werden… Doch ich blieb dabei und ging, um die Wahrheit zu sagen!

 Ich nenne Ihnen hier ganz offen Namen, wobei das FBI mir sagte, im Fall, dass ich wegginge, man mich für den Rest meines Lebens verfolgen wollte. Das würde sofort geschehen und darauf abzielen, mich zu zerstören. Man teilte mir mit, dass ich nicht weggehen und reden dürfen! Ansonsten …

… würde die Regierung der Vereinigten Staaten mich zerstören!

… Das sagte mir der CIA-Stationsleiter von New York City, Larry Sanchez. Er war ein Freund von mir: Er streckte mir seine Hand entgegen und sagte: „Ich mochte Dich, aber das ist das letzte Mal, dass wir miteinander reden können!“

Judge Napolitano: Ist er noch bei der CIA?

Scott Ritter: Nein, wir sprechen hier von einer längst vergangenen Zeit – er ist schon lange im Ruhestand.

Judge Napolitano: Hier ist ein Ausschnitt von Jonathan Greenblatt, dem Geschäftsführer der Anti-Defamation League, der Sie, mich und alle Zuseher daran erinnert, dass man alles, was wir sagen, überwachen lässt… Das ist ziemlich erschreckend, aber wir wollen es einspielen. Chris, Schnitt Nummer 12:

Jonathan Greenblatt: Wir haben einen ganzen Apparat. Ich habe 40 Analysten, die sieben Tage die Woche rund um die Uhr voll damit beschäftigt sind, Extremisten zu überwachen. Wir überwachen sie online, in sozialen Medien, Messaging-Apps, Videospielen, Kryptowährungen, Podcasts, Kurzvideos, Wikipedia und LLMs. Wir überwachen diese Leute und geben die Informationen ans FBI weiter. Sie haben letzten Monat gesehen und gehört, was im Wilshire Boulevard Temple [Synagoge in L.A.] passiert ist. Unsere Analysten haben das untersucht: Sie fanden, es wäre die Gruppe «Korea Town für Palästina» gewesen. Diese Gruppe von Menschen war es aber nicht. Wir konnten es feststellen, dass sie hingegen zu einer Gruppe namens «Turtle Island Liberation Front» gehörten: «Turtle Island» ist die Bezeichnung, mit der linke Aktivisten die Vereinigten Staaten bezeichnen.

 Am Montag, dem 15. Dezember, ist ihnen ein Stern aufgegangen: Cash Patel gab bekannt, dass sie einen Terrorring zerschlagen und vier Personen, die Silvesteranschläge geplant hätten, festgenommen worden wären – sie waren von «Turtle Island Liberation Front».

 Wir überwachen linke Radikale wie von der DSA [Democratic Socialists of America] und den Anti-Kriegs- und Pro-Palästina-Verrückten. Wir überwachen Rechtsextremisten, wie weiße Suprematisten und bewaffnete Milizgruppen. Wir beobachten politische Islamisten und christliche Nationalisten – einfach alle. Wir bilden auch aus. Wir sind die größte Ausbildner für Strafverfolgungsbehörden in Amerika gegen Extremismus und Hass und bilden jedes Jahr 20.000 Beamte aus!

Judge Napolitano: Finanziert von den amerikanischen Zionisten durch den Mossad, der natürlich vom US-Finanzministerium finanziert wird!

Scott Ritter: … Im Normalfall würde ich zu Greenblatt nur sagen: „Komm schon! Wenn Du Dich mit einem Amerikaner [wie mir] anlegen wolltest, werde ich Dir in den Hintern treten!“ Aber meine Frau hat mich erinnert, wie meine große Klappe die ganze Familie in Schwierigkeiten brachte…

Es ist kein gutes Gefühl seine Frau sagen zu hören: „Was hast du angestellt?“ Oder, wenn die Kinder anrufen und fragen: „Hey, was ist los?“ Das ist kein gutes Gefühl. Genau darum geht es dabei:

Das ganze Ziel besteht darin, mich demoralisieren zu lassen!

Für eine Weile hat es funktioniert, um ans Aufgeben zu denken: Aber das wird nicht passieren! … Deshalb möchte ich einfach alle da draußen warnen: Sie können das jederzeit auch mit Ihnen machen – jederzeit! Es geht nicht darum, ob man gegen das Gesetz verstoßen hätte: Es geht darum, dass man sich gegen Leute wie Greenblatt stellt: Er ist kein gewählter Beamter – er ist kein Strafverfolger, der über verfassungsmäßige Befugnisse verfügt… doch er kann zum Telefon greifen, das FBI kontaktieren und eine strafrechtliche Untersuchung gegen Sie einleiten lassen!

Judge Napolitano: Bevor wir zu Ihrem Verständnis der Lage im Iran kommen. Letzte Frage: Werden Sie das Geld zurückerhalten, welches man beschlagnahmte?

Scott Ritter: Nun, sie sagten, mir in 14 Tagen einen Bankscheck zusenden zu lassen. In der Zwischenzeit musste ich alle möglichen Hürden nehmen, Telefonate führen, doch ich habe ein neues Bankkonto eröffnen können. Ich hoffe, die Regierung belässt es dabei…

Fortsetzung mit Teil 2 folgt

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Das Video von „Judging Freedom“ im englischen Original: HIER




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