Der junge, patriotische wie „westkritische“ Präsident von Burkina Faso, Ibrahim Traoré, hatte jüngst in einer eindringlichen Rede eine düstere Warnung für Afrika ausgesprochen.

Er sprach dabei mit ungewöhnlich mahnenden Worten von einem herannahenden Zeitalter der imperialen „Intervention“, des Chaos und endlosem Blutvergießen im westafrikanischen Raum.

„Schwarzer Winter“ zieht herauf

In drastischen Bildern und ungewöhnlicher Offenheit spricht Traoré dabei von einem heraufziehenden „Schwarzen Winter“ für Westafrika, wie auch uncutnews berichten konnte.

Seine Worte waren zweifelsfrei nicht als diplomatische Rede zu verstehen, sondern vielmehr als politischer Weckruf für die, an Bodenschätzen überreiche Region.

Traoré begann dabei mit einem Rückblick auf den Arabischen Frühling, der einst als Hoffnungsträger gefeiert worden war, in Wahrheit jedoch viele Länder in Zerstörung, Bürgerkrieg und dauerhafte Instabilität gestürzt hatte. Dieses „Phänomen“, so Traoré, müsse Afrika verstehen, woher es kommt, wem es nützt und wie man sich davor schützt.

Eben genau hier sehe er das Problem, Afrika, insbesondere Westafrika, schlafe. Die Bezeichnung „Schwarzer Winter“ stehe hier als Metapher für Krieg und Zerfall und Traoré nannte, was sich zusammenbraut, den „Schwarzen Winter“.

„Ein sehr kalter Winter. Ein blutiger Winter. Ein tödlicher Winter, so Traore.

Der Winter stehe dabei auch als Metapher für einen importierten Krieg, für gezielte Destabilisierung, ethnische Spaltung, Terrorismus und wirtschaftliche Ausplünderung. Traoré machte unmissverständlich klar, dieser Krieg werde nach Westafrika gebracht.

Imperialisten stürzen Region ins Chaos

Er spricht offen von Imperialisten, die alles daransetzen werden, die Region ins Chaos zu stürzen, während lokale Eliten, Teile der Bevölkerung wie auch die Medien entweder wegsehen oder zu Komplizen werden würden.

Mit der Gründung der AES-Konföderation (Allianz der Sahel-Staaten) habe man die Kälte bereits gespürt. Die Antwort darauf sei symbolisch wie politisch, Feuer zu entfachen, um die Herzen und den Geist Afrikas zu wärmen. Symbolisch gesehen, Mäntel herstellen, um sich gegen den Winter zu schützen und Berge zu errichten, um die eisigen Winde fernzuhalten.

Traoré beklagte überdies, dass es Afrikaner gebe, die dieses Feuer löschen würden, die Jäger behindern und die Berge zerstören, aus Eigeninteresse, Angst oder bewusster Kollaboration. Wer also darf ans Feuer, wenn der Winter hereinzieht, darauf stellte Traore eine existenzielle Frage.

Dürften also jene, die das Feuer sabotiert hatten, sich später mit an diesem Feuer wärmen?

Diese Frage richtete sich direkt an das panafrikanische Projekt. Einheit sei überlebensnotwendig, doch sie dürfe nicht auf Selbstzerstörung hinauslaufen.

Einheit oder ewige Knechtschaft

Traoré zeichnete somit ein radikales Entweder-oder. Einheit gegen den Imperialismus

oder Verdammung zur Sklaverei bis hin zum Aussterben. Dazwischen gebe es keinen dritten Weg, denn der kommende Winter werde diese Entscheidung erzwingen. Besonders hart ging der Präsident mit bestimmten Medienfiguren und Intellektuellen zu Gericht. Er warf ihnen vor, systematisch Hass zu säen, Gemeinschaften zu spalten, Terror gegen die eigene Bevölkerung indirekt zu legitimieren und sich gleichzeitig als moralische Autoritäten aufzuspielen.

Deren Debatten seien würdelos, realitätsfern und letztlich dienlich für fremde Interessen.

Trotz aller Schärfe rief Traoré ausdrücklich nicht zur Gewalt gegen Andersdenkende auf, ganz im Gegenteil, er plädierte vielmehr dafür, keine körperliche Gewalt anzuwenden, keine Vergeltung und keine Manipulation auszuüben.

Seine Antwort auf den herannahenden Schwarzen Winter sei Kommunikation, Disziplin und Standhaftigkeit.

Die AES solle wachsen, ruhig bleiben und ihren eigenen Weg gehen, auch wenn dieser lang und schmerzhaft sei. Am Ende der Rede stand keine Drohung, sondern vielmehr ein Gelöbnis.

Die AES wird überleben, sie wird wachsen und wird ihren Platz in der Welt einnehmen.

Traorés Rede ist somit weniger als Momentaufnahme, sondern vielmehr als politisches Testament wie auch ein Versuch zu sehen, Afrika vor einem Szenario zu warnen, das andere Regionen bereits verwüstet hatte.

Der Schwarze Winter, so seine Botschaft, sei keine Naturkatastrophe, er sei gemacht und deshalb könne er, möglicher Weise auch verhindert werden.




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