Donald Trump ist mit seiner „America first“ Politik absolut hemmungslos. Die alte unipolare Weltordnung ist passé und jetzt geht es für Trump nur mehr darum, von den Trümmern der alten Ordnung das zusammensammeln, was zu brauchen und was zu haben ist. UNSER MITTELEUROPA berichtete.

Von FRANZ FERDINAND | Aus seiner Sicht ist sein Handeln vollkommen logisch: Der Schulden-Wasserstand steht der USA bis zur Oberkante der Unterlippe, aber auch nur wenn Trump gerade mal auf den Zehenspitzen steht! Er beträgt aktuell 37 Billionen Dollar, also die Zahl 37 und 12 Nullen dahinter (etwa 125 Prozent des BIPs). Alleine die Zinszahlungen machen derzeit eine Billion Dollar pro Jahr aus, mehr als die sogenannten „Verteidigungsausgaben“. Man darf diese Situation der USA niemals aus den Augen verlieren, denn diese dramatische Situation der Finanzen bestimmt das Handeln Trumps:

  1. Ausstieg aus dem Ukrainekrieg, jedoch die Europäer dazu verpflichten, möglichst mit amerikanischen Waffen den Ukrainekrieg bis zum letzten Ukrainer weiter zu führen
  2. Schulden „strecken“: Bestehende Anleihen sollen auf 100-jährige Anleihen gestreckt werden, das heißt diese Schulden sollen de facto nie mehr zurückbezahlt werden.
  3. Kapital vor allem aus Deutschland absaugen durch Abkehr von der verrückten Energiewende
  4. Neue Einnahmen durch Okkupation „herrenloser“ Gebiete. Aktuell sind Venezuela und Grönland betroffen.

Venezuela:

Die Militäraktion war nur mehr Theater. Offenbar wurden alle wichtigen politischen und militärischen Akteure in Venezuela im Vorhinein ausreichen bestochen, sodass es keinen Widerstand und einen sauberen politischen Übergang gab. Die Vizepräsidentin Delcy Rodríguez ist vorsorglich zu Donald Trump übergelaufen und darf jetzt weiterregieren. Ob alles so glatt weitergeht, wird man sehen.

Man kann die ganze Aktion nur als eine Verhöhnung internationalen und auch des nationalen Rechts betrachten. Von Venezuela ging für die USA keinerlei Gefahr aus. Die Situation ist absolut nicht mit der Ukraine zu vergleichen, wo ein NATO-Beitritt der Ukraine eine elementare Bedrohung für Russland darstellt. Die Begründung für diese Aktion ist rein wirtschaftlich. Es handelt sich einfach um Raub, oder Wegelagerei im Stile des „Wilden Westens“!

Ein Aspekt dieser Aktion dürfte auch sein, den Dollar als Ölwährung zu verteidigen, nachdem Saudi Arabien Öl bereits in Yuan verkauft!

Grönland:

Grönland gehört zwar zu Dänemark und damit indirekt zur EU. Dieser sind jedoch durch ihre schwachsinnige Verstrickung in den Ukrainekrieg die Hände gebunden. Man stelle sich vor, dass Brüssel ein normales Verhältnis zu Moskau hätte, dann wäre die Trump´sche Anmaßung schlicht denkunmöglich.

Wer weiß, vielleicht gibt es sogar schon geheime Absprachen zwischen Trump um Putin um die Erschließung Grönlands. Letztlich ist es Russland, das in dem arktischen Raum zu Hause ist und über die notwendigen Technologien verfügt! Zur Finanzierung könnte man dann gleich die in den USA eingefrorenen russischen Vermögenswerte heranziehen! Ein „Deal“ nach Trump´schen Geschmack!

Die EU opfert jetzt also wegen einiger russischsprachigen, ukrainischen Oblaste Grönland! Wahrscheinlich werden sich in den nächsten Jahrhunderten Generationen von Historikern auf den Kopf greifen und sich wundern, wieso die EU derartig verblödet war!

Möglicherweise wird man an diesen Ereignissen den Beginn vom Ende der Europäischen Gemeinschaft festmachen. Langsam müssten jetzt alle Politiker innerhalb der EU mit Restverstand erkennen, dass die derzeitige Führung der EU diese in den Abgrund führt. Wie kann man zulassen, dass die Zukunft Europas von einigen pathologischen Russenhassern ruiniert wird?

Man stelle sich vor, welche Möglichkeiten eine Zusammenarbeit mit Russland bieten würde:

Niedrige Energiepreise, günstige Rohstoffe, ein großer Absatzmarkt! Millionen europäischer Arbeitnehmer würden der EU-Führung dankbar sein. Die EU könnte ihr ursprüngliches Versprechen von Frieden und Wohlstand wahrmachen. Anstatt dessen treibt sie Europa in Krieg und Rezession!

Schon Gorbatschow und nach ihn Putin haben ein Europa von Wladiwostok bis Lissabon vorgeschlagen. Putin wollte der NATO beitreten. Hintertrieben wurde das alles von den USA. Man lachte damals über die dummen Russen. Jetzt lacht niemand mehr!

Was den EU-Eliten abgeht ist die Bereitschaft, so wie Trump sich über eingefahrene Denkmuster einfach hinweg zu setzen. Die derzeitigen maßgeblichen EU-Politikdarsteller fürchten zu Recht, dass sie von den Wählern gnadenlos abgestraft werden, wenn sie überholte Paradigmen über Bord werfen und zugeben müssten, dass sie für den Ukrainekrieg und der Energiewende Billionen von Euros in den Sand gesetzt haben!

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Dazu passend:

Donald Trump, der gnadenlose Machiavellist




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