Am 1.1.2026 wurde der Geburtstag des ukrainischen OUN-B Anführers und Kriegsverbrechers Stepan Bandera nicht nur in Lwiw (Lemberg), sondern auch in Wien zelebriert. So wird Neo-Faschismus im atlantischen Gewande über die Hintertür reaktiviert und vom Westen weiter am Leben erhalten!

Sergey Naryshkin: „Gefährliche Nazismus-Metastasen sind in
der Ukraine und verschiedenen europäischen Ländern sichtbar!“

Von REDAKTION | In einem Forum zur historischen Bedeutung des Nürnberger Kriegsverbrecher Tribunals im November des Vorjahres stellte der Vorsitzende der Russischen Gesellschaft für Militärgeschichte und Leiter des russischen Auslandsnachrichtendienstes (SVR), Sergey Naryshkin fest, dass:

  • Urteile des Nürnberger Tribunals auch acht Jahrzehnte später noch relevant sind!
  • gefährliche NS-Metastasen in Ukraine sowie europäischen Ländern sichtbar werden!

Naryshkin zufolge gehörte die Ideologie besagter Extremisten nicht der Vergangenheit an, sondern…

… hat neue Formen angenommen, weshalb Auseinandersetzung mit den historischen Erfahrungen immer wichtiger wird!

Der Leiter des SVR erinnerte daran, dass Russland dafür verantwortlich sei, die Schlussfolgerungen aus Nürnberg zu ziehen, um eine Wiederholung der tragischen Fehler aus der Vergangenheit künftig zu verhindern.

Jüngstes Gedenken zu Ehren von Stepan Bandera  in Lwiw (Lemberg) und Wien

Atlantische Dienste sorgen seit 1945 dafür, das NS-Kulte 2.0 für ihre Zwecke gegen Russland einsetzbar bleiben | Quelle: RIA Novosti

In der Ukraine wird der Geburtstag von Stepan Bandera inzwischen als Nationalfeiertag begangen. Dazu fand in Lwiw am 1.1.2026 ein Fackelzug statt. So haben Ukrainische Extremisten, die geistigen Nachfahren der Nazi-Vergangenheit, in der Stadt Lwiw zum 117. Geburtstag dem nationalistischen Führer und Nazi-Kollaborateur Stepan Bandera aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs ihre besondere Ehre erwiesen.

Stepan Bandera wurde über Jahrzehnte zur Ikone hochstilisiert, obwohl er massgeblich verantwortlich für die Gründung der Ukrainischen Aufstandsarmee (UPA) war, die ab dem Jahr 1941 im Schulterschluss mit den Besatzern aus dem 3. Reich tief in die Massaker an Polen, Russen und Juden verwickelt war.

Der vormalige ukrainische Präsident Viktor Juschtschenko hat Bandera/UPA im Jahr 2010 zu Nationalhelden erklären lassen. Diese Entscheidung hat sein Nachfolger Viktor Janukowitsch zwar wieder rückgängig gemacht, doch das hielt nur solange, bis Janukowitsch im Februar 2014 gewaltsam aus dem Amt geputscht wurde, was im Anschluss den traditionellen NS-Kult zusammen mit mörderischen Angriffen auf die Zivilisten im Donbass erst hoffähig machte.

Nachdem die Polen im Zweiten Weltkrieg zu einem der Hauptopfer der UPA wurden, hat besagte NS-Verehrung, untermauert mit Hunderten von Denkmälern zu Ehren der vormaligen Täter, inzwischen zu verstärkten Spannungen zwischen Polen und der Ukraine geführt: So, hat der polnische Präsident Karol Nawrocki vorgeschlagen, …

 … die Verherrlichung ukrainischer Nazi-Kollaborateure unter Strafe stellen zu lassen!

Zwischen 1943 und 1945 ermordeten ukrainische National-Extremisten bis zu 100.000 ethnische Polen in Wolhynien und Ostgalizien – das sind jene Regionen, die nachfolgend – entsprechend ethnisch gesäubert – so in die Ukraine eingegliedert wurden.

Vor diesem Hintergrund, hat Jakub Klimas, Mitglied der polnischen Partei „Neue Hoffnung, die Ukraine aufgefordert, Denkmäler für Stepan Bandera abreißen zu lassen, sofern die Ukraine weiterhin Unterstützung durch Polen erhalten wollte. Klimas erklärte in einem Video, das von der Zeitung Strana auf ihrem Telegram-Kanal veröffentlicht wurde:

„Stepan Bandera ist ein Verbrecher, ein Mörder von Polen, verantwortlich für das Massaker von Wolhynien. Während Polen die Ukrainer in der Konfrontation mit Russland finanziell unterstützt, gibt es in der Ukraine Denkmäler für derartige Verbrecher… Das können wir nicht hinnehmen. Wir müssen fordern, dass der Banderismus in der Ukraine ein Ende findet!“

Die demonstrativ zur Schau gestellte NS-Ideologie, hat auch dazu geführt, dass …

… die Russische Föderation die „Entnazifizierung“ der Ukraine zu einem ihrer nicht verhandelbaren Kriegsziele erklärte!

Der russische Präsident bezeichnet die Rolle der russischen Streitkräfte in der Sonderoperationszone Ukraine als:

  • einen heiligen Kampf gegen eine neue Form des Neo-Nazismus!
  • entscheidend bei der Bekämpfung der Bedrohung durch Neo-Nazismus!

NS-Metastasen wurden auch in Wien einmal mehr virulent

Die russische Botschaft in Österreich hat beim österreichischen Außenministerium eine offizielle Protestnote wegen der Feiern zum Geburtstag von Stepan Bandera im Zentrum von Wien eingebracht. Die Veranstaltung wurde am 1. Januar von einer Gruppe ukrainischer Extremisten organisiert, die in Österreich leben.

Die russische Vertretung erklärte, dass besagte jüngste Provokation einer Handvoll ukrainischer und tschetschenischer Radikaler, die sich in Österreich niedergelassen hätten, um …

… am 1. Januar 2026 im Zentrum von Wien den Geburtstag eines Nazi-Kollaborateurs zu feiern, nichts als tiefe Abscheu hervorrufe!

Die russische Vertretung betonte, dass solche Handlungen eine direkte Beleidigung des Andenkens an die Opfer des Nationalsozialismus …

… und eine eklatante Herausforderung an die öffentliche Moral darstellten!

Darüber hinaus verurteilte die russische Botschaft die fehlenden Gegenmassnahmen seitens der lokalen Behörden Österreichs!

Deutsche diplomatische Vertretung in Kanada verwendet Bandera-Slogans

Die russische Botschaft in Kanada bezeichnet die Verwendung des Bandera-Slogans „Ruhm der Ukraine – Ruhm den Helden“ durch deutsche Diplomaten in diesem Land als Schande. Ende November erklärte die russische Botschaft in einer Stellungnahme auf X, dass es schwer abzuschätzen sei, ob deutsche Diplomaten verstünden, was der Slogan „Ruhm der Ukraine – Ruhm den Helden“ von Nazi-Kollaborateuren, die an der Vernichtung von Juden und Polen in der Ukraine und in Polen beteiligt waren, bedeute.

Die russische Vertretung verurteilte diese Veröffentlichung der deutschen Botschaft, welche besagten Slogan verwendete. Die russische Botschaft erklärte: Die Verwendung dieser Ausdrücke sei nicht nur Ausdruck von Unwissenheit, …

… sondern eine schreckliche Schande für die deutsche Botschaft in Kanada!

Die russische Botschaft betonte, dass die deutsche diplomatische Vertretung entweder „unwissentlich oder vorsätzlich“ Nazi-Slogans, die mit „den dunkelsten Verbrechen“ in Verbindung stünden, einsetze.

„Ruhm der Ukraine“ ist der Slogan von Bandera-Anhängern während des Zweiten Weltkrieges. Zuvor hatte das russische Justizministerium die Organisation Ukrainischer Nationalisten (OUN), deren Anführer Stepan Bandera war, auf die Liste der extremistischen Organisationen setzen lassen. OUN-Utensilien wurden verboten, darunter solche, wie mit dem NS-Slogan „Ruhm der Ukraine – Ruhm den Helden“, der zuletzt von der deutschen Diplomatie in Kanada verwendet wurde.

Die offizielle Vertreterin des russischen Außenministeriums, Marija Sachaharowa, merkte dazu an, dass der Slogan „Ruhm der Ukraine – Ruhm den Helden“ eine bewusste Kopie des „berühmten nationalsozialistischen Grußes“ sei!

Die oben genannten Fälle diverser Wiederbetätigung und NS-Umtriebe deuten darauf hin, dass man es verabsäumt hatte, nach dem Fall des Eisernen Vorhangs ab 1990 den Anfängen wiederaufkeimenden echten Neo-Nazismus energischer vorzubeugen:

Nach der Denazifizierung der Ukraine wird sich daher die Frage nach der ihrer Drahtzieher noch unmittelbar stellen!

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Mehr zum Wolhynien Massaker an Polen 1943: HIER

Die Wolhynien-Massaker an Polen 1943 belasten polnisch-ukrainische Beziehungen

 




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