US-Präsident Donald Trump und führende US-Militärs berichteten nach dem nächtlichen Überraschungsangriff auf die venezolanische Hauptstadt auf einer Pressekonferenz über die Details der Militäroperation. Auch über deren Ziele und Folgen für die Welt äußerte sich Trump.
Trump lobte die gelungene Militäroperation. Es sei ein Angriff gewesen, wie ihn die Welt seit dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr gesehen habe. Das gesamte venezolanische Militär sei bei der Gefangennahme Maduros außer Gefecht gesetzt worden.
Trump warf Maduro und seiner Frau erneut vor, Drogenkriminelle zu sein, die die USA mit Drogen geflutet hätten. Bezüglich der Zukunft Venezuelas äußerte sich Trump dergestalt, dass die USA das Land bis zu einem „sicheren, richtigen und vernünftigen Übergang“ leiten würden.
Später fügte er hinzu, dass US-Außenminister Marco Rubio der Mann sein wird, der zusammen mit dem venezolanischen Volk arbeiten wird, „damit dort alles in Ordnung ist“. Die Vizepräsidentin Rodriguez werde ein langes Gespräch mit Marc Rubio führen müssen.
In seinem Statement betonte Trump auch, dass die (vom Anfang des 19. Jahrhundert stammende Monroe-Doktrin) wieder in Kraft gesetzt worden sei. Die USA würden weiterhin ihre Grenzen verteidigen und ihre Bürger vor der Macht der Drogenkartelle schützen. Die Aktion in Venezuela solle eine Warnung an alle sein, die US-amerikanische Leben aufs Spiel setzen wollen. Das venezolanische Volk sei nun wieder frei und die USA seien ein sicherer Staat geworden.
Trump machte klar: Was Maduro zugestoßen sei, könne auch anderen zustoßen. Trump dankte dem Militär für den Einsatz und lobte die Zusammenarbeit mit den Generälen und Kriegsminister Pete Hegseth. Dieser sagte, dass Maduro sich falsch verhalten habe und musste erkennen, welche Konsequenzen das hatte.
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