Unsere unermüdlichen, fortschrittlichen Kämpfer gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit betreiben getrieben von einem pathologischen Russenhass eine selbstzerstörerische Politik. Es handelt sich nach Sigmund Freud um nazistisch gestörte Persönlichkeiten, die von Größenwahn und Realitätsverlust geprägt sind.

Von FRANZ FERDINAND | Erinnert sei unter vielen anderen an Annalena Baerbock [1], die beispielsweise erklärte, dass sie auf den Schultern ihres Großvaters gegen Russland kämpfe, oder eine andere Grünpolitikerin Marieluise Beck, die Werbung für das neonazistische Asow-Regiment macht, oder fast schon harmlos die ehemalige deutsche Botschafterin in Kiew Anka Feldhusen, die mit ihrem Plüschpanzer Werbung für den Krieg gegen Russland machte.

Wahnsinnige westliche Führer bereit Atomkrieg in Kauf zu nehmen

Schon die Tatsache, dass derartig Geisteskranke statt in professioneller Behandlung fachkundiger Therapeuten in wichtige politische Funktion gelangen, zeigt dass unser politisches System absolut dysfunktional ist. Diese Wahnsinnigen sind der Überzeugung, dass man einen Atomkrieg überleben und gewinnen könne und sind daher bereit diesen auch in Kauf zu nehmen! [2] Es sind Hasardeure, die mit der Existenz der Menschheit spielen, aber nach außen hin so tun, als ob sie sich vom bösen CO2 fürchten! Wir erleben einen Rückfall in die Barbarei! Es ist derselbe Hass, von dem auch die Nazis getrieben wurden. Diese Akteure sind die geistigen Erben des Nationalsozialismus!

Dieser pathologische Russenhass ermöglicht es auch, die Opfer Russlands im Zweiten Weltkrieg zu verdrängen: 27 Millionen Tote, wovon mehr als die Hälfte (also mehr als 2 mal 6 !!!) Zivilisten waren. Es war ein geplanter Ausrottungsfeldzug, zur Schaffung von Lebensraum für Deutsche!

Woher kommt dieser Russenhass?

Dazu muss man sich die konfliktreiche Geschichte Russlands und seiner westlichen Nachbarn vor Augen führen [3]

  • Der Polnisch-Russische Krieg 1609–1618 war ein Krieg zwischen dem Königreich Polen-Litauen und dem Zarentum Russlands. Der Krieg begann mit einer Offensive Polens unter der Führung des polnischen Königs Sigismund III. Wasa mit dem Ziel, die Krone Russlands für sich zu sichern, und endete 1618 mit dem Vertrag von Deulino, in dem Polen-Litauen territoriale Zugeständnisse gemacht wurden, das damit seine größte territoriale Ausbreitung erreichte. Das Russische Zarenreich konnte hingegen seine Unabhängigkeit sichern. Zeitweise gelang es Polen sogar, Moskau zu besetzen.
  • Der Russlandfeldzug Karls XII vom 28. Januar (greg.) 1708 bis zum 21. Juli (greg.) 1709 im Großen Nordischen Krieg, war der gescheiterte Versuch des schwedischen Königs Karls XII Moskau zu erobern und Russland den Frieden zu diktieren. Stattdessen verloren die Schweden die entscheidende Schlacht bei Poltawa in der Ukraine und die weitere Initiative im Krieg, den Schweden schließlich bis 1721 vollständig verlor
  • Der Russisch-Schwedische Krieg (auch „Krieg der Hüte“) in den Jahren 1741 bis 1743 war der Versuch der schwedischen Partei der Hüte, die Niederlage des Landes im Nordischen Krieg gegen Russland zu revidieren und die eigene Großmachtstellung wenigstens teilweise wiederherzustellen. Der Konflikt endete mit einer Niederlage Schwedens und größeren Gebietsabtretungen an Russland.
  • Russlandfeldzug Napoleons 1812
  • Der (erste) Krimkrieg (1853-1856) Ausgangspunkt war wohl, dass Russland den Zerfall des Osmanischen Reiches nutzen wollte, um sich den Zugang zum Schwarzen Meer und durch den Bosporus sichern wollte, wobei es mit allen anderen Großmächten der damaligen Zeit in Konflikt geriet (Österreich, Frankreich, England), die an einer Aufteilung des Osmanen Reiches interessiert waren. Dieser Krieg endete mit einer Niederlage Russlands.

Das „Testament des Zaren“

In all diesen Konflikten spielte auch schon in der Vergangenheit Propaganda eine wichtige Rolle. Dazu diente beispielsweise das „Testament des Zaren“, eine erfundene Geschichte über die Agenda und Zielsetzungen von Zar Peter dem Großen:

Dieser hätte seinen Nachfolgern befohlen, die gesamte bekannte europäische und asiatische Welt zu erobern. Der Autor dieser Fälschung war der polnische General Michał Sokolnicki, der im Dienste Napoleons stand! Napoleon berief sich bei seinem Russlandfeldzug auf eben dieses „Dokument“!

Irgendwie kommt uns diese Propaganda bekannt vor!

Nach 1871 wurde dann allerdings dieses „Dokument“ von französischen Wissenschaftlern als Fälschung entlarvt. Es war genau die Zeit, in der Frankreich nach der Niederlage gegen Preußen Russland als Verbündeten brauchte!

Russenhass im Zwanzigsten Jahrhundert!

Die Nationalsozialisten hatten keineswegs ein Monopol auf den Russenhass. Genauso wie den Rassenwahn und die Konzentrationslager übernahmen die Nazis den Russenhass von den Engländern. Für die britische Seemacht war Russland durch die Beherrschung der asiatischen Landmasse ein natürlicher Feind, da die Beherrschung der Landwege die Seemacht entwertete.

Der britische Geopolitiker Halford Mackinder entwickelte seine Herzlandtheorie. Er postulierte:

Entwickelt nun das „Herzland“ des Kontinents – Westsibirien und das europäische Russland – entsprechende Verkehrswege und in ihrem Gefolge einen hohen industriellen und wirtschaftlichen Durchdringungsgrad, so wird es eine entsprechend größere Macht ausüben können. Ein mächtiger Kontinentalstaat, dem alle Errungenschaften moderner Technik zur Verfügung stünden, könnte durch eine Herrschaft über dieses „Herzland“ die Herrschaft über die gesamte „Weltinsel“ erlangen. Mackinder formulierte dies als einen in der Literatur vielzitierten Merksatz:

  • „Wer über Osteuropa herrscht, beherrscht das Herzland.
  • Wer über das Herzland herrscht, beherrscht die Weltinsel.
  • Wer über die Weltinsel herrscht, beherrscht die Welt.“

Der amerikanische Präsidentenberater Zbigniew Kazimierz Brzeziński postulierte, dass Russland ohne die Ukraine keine Weltmacht sein kann. Folglich muss der Westen trachten, die Ukraine in den westlichen Orbit zu ziehen, damit die USA ihre Rolle als einzige Supermacht verteidigen könne.

Für die USA geht es somit darum, die Herrschaft über das „Herzland“ zu verteidigen. Brzeziński postuliert:

„Eurasien ist somit das Schachbrett, auf dem sich auch in Zukunft der Kampf um die globale Vorherrschaft abspielen wird. Dieses riesige, merkwürdig geformte eurasische Schachbrett – das sich von Lissabon bis Wladiwostok erstreckt – ist der Schauplatz des global Play.“

Insbesondere muss unter dieser Prämisse eine Feindschaft zwischen Deutschland und Russland gepflegt werden. Entsprechend sind die gesamten europäischen Funktionseliten transatlantisch geprägt und fördern den aktuellen Konflikt mit Russland.

NATO-Osterweiterung

Die NATO-Osterweiterung wurde ebenfalls durch den Russenhass der betroffenen Länder vorangetrieben. Allerdings wurde Russland vom amerikanischen Außenminister James Baker und dem deutschen Kanzler Kohl für die deutsche Wiedervereinigung versprochen, die NATO nicht nach Osten auszudehnen. Russland hatte nach den 27 Millionen Toten des Zweiten Weltkrieges ein Recht auf eine Pufferzone. Zur Sicherung der westlichen Dominanz in Eurasien (Herzland) ignorierte der Westen allerdings sein Versprechen und schaffte mit dem Versuch die Ukraine auch in die NATO hinein zu ziehen eine existenzielle Bedrohung für Russland.

Zwar hat sich die aktuelle Führung der USA unter Trump zumindest scheinbar von diesen unipolaren Ambitionen verabschiedet, jedoch betreiben die europäischen Eliten diese russlandfeindliche Politik weiter. Offenbar hoffen diese verrückten Akteure allen Ernstes, dass man Russland mit Hilfe des Ukrainekrieges zerschlagen könne und so die gewaltigen Ressourcen unter Kontrolle bringen könne.

Allerdings hat sich der Westen durch den von ihm betriebene Ukrainekrieg selbst ins Knie geschossen. Russland konnte in diesem Krieg auch durch die Unterstützung Chinas und auch Indiens bestehen. Somit entstand ein Zusammenschluss, den Brzeziński unter allen Umständen vermeiden wollte. Somit hat die USA bereits in diesem Krieg eine strategische Niederlage erlitten und nur Wahnsinnige können diesen sinnlos gewordenen Krieg weiterführen.

***

[1] UNSER MITTELEUROPA: Will Estland die NATO in einen Krieg gegen Russland zerren?
[2] UNSER MITTELEUROPA: Unglaublich! Bearbock will Atomkrieg nicht „komplett ausschließen“ und „Risiken deutlich machen“
[3] UNSER MITTELEUROPA: Russlands Konflikte mit dem Westen: Ein Überblick über die letzten 400 Jahre!

Unglaublich! Bearbock will Atomkrieg nicht „komplett ausschließen“ und „Risiken deutlich machen“




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