Michael von Schulenburg, ehemaliger deutscher UN-Diplomat plädierte jüngst für einer Rückkehr zu ernsthafter Diplomatie in Europa. In einem Interview mit der Badischen Zeitung kritisierte er den „Umgang“ Europas mit dem Ukrainer-Krieg scharf.

Moralisch-militärische Deutung des Konflikts

In einem BZ-Interview warb Michael von der Schulenburg, ehemaliger deutscher UN-Diplomat, für eine Rückkehr zu ernsthafter Diplomatie in Europa. Er kritisiert dabei, dass Europa den Ukraine-Krieg fast ausschließlich militärisch und moralisch deuten würde, anstatt die tieferliegenden sicherheitspolitischen Ursachen genauer zu analysieren.

Überdies würden die militärischen Realitäten vor Ort, die den Verhandlungsspielraum bestimmen würden, weitgehend ignoriert werden.

Vor diesem Hintergrund wirkt das Vorgehen von Kanzler Merz geradezu grotesk

„Vor diesem Hintergrund wirkt das Vorgehen von Kanzler Merz geradezu grotesk“, erklärte Schulenburg. Die Verhandlungen in Berlin seien völlig realitätsfern gewesen. Mit echter Diplomatie hätten sie nichts zu tun gehabt, dies sei reine Augenwischerei. Das Ziel muss daher nach seiner Ansicht sein, eine neue gesamteuropäische Sicherheitsstruktur zu entwickeln, in die Russland fraglos einbezogen werden müsse.

Diplomatie der „alten Schule“ existiert also doch noch, abseits des Agierens eines Sergej Lawrow, freilich wird diese in Europa weder gehört und schon gar nicht mehr gelebt.




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