Anfang der 1830er Jahre hatte man in Großbritannien ein Problem: Tee aus China war in der britischen Gesellschaft immer beliebter geworden. Schiff für Schiff brachte das Konsumgut aus Kanton, dem einzigen Hafen, der Europäern für Handel mit dem chinesischen Kaiserreich offen war, nach London. Bezahlen ließen sich die Chinesen mit Silber – damals noch global anerkanntes Zahlungsmittel. Die Abflüsse stiegen und stiegen, weshalb man sich in London Gedanken über ein alternatives Zahlungsmittel machte. Das in den indischen Kolonien angebaute Opium bot sich an. Nachdem immer mehr Chinesen, insbesondere in der Beamtenschicht abhängig geworden waren, verbot der Kaiser in Peking die Importe – woraufhin die Briten Peking den Krieg erklärten.
Der Beitrag Silber, Opium und Solarzellen erschien zuerst auf Tichys Einblick.
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