Rund um die Uhr versucht man uns einzureden, dass Russland Europa bedrohe und jetzt aber das: Donald Trump als Präsident der USA will das, völkerrechtlich zu dem NATO-Mitglied Dänemark gehörige Grönland annektieren! Ausgerechnet der Präsident jener USA, die uns ja im Rahmen der NATO beschützen soll!

Von FRANZ FERDINAND  | Der Grund sollen also amerikanische Sicherheitsinteressen sein. Man fragt sich unwillkürlich, was die USA daran hindert, ihre Sicherheitsinteressen im Rahmen der NATO wahrzunehmen?

Kann es sein, dass Trump bereits einige Züge vorausdenkt und davon ausgeht, dass die NATO bald Geschichte sein wird? Verständlich wäre dies, da ja der verrückt gewordene EU-Kindergarten im Konzert der Erwachsenen in Zukunft keine Rolle spielen wird. Möglicherweise gibt es dieses Narrenhaus in einigen Jahren gar nicht mehr. Zerfällt die EU, ist auch die NATO Geschichte. Speziell die Südländer und Teile Mittelosteuropa werden an den BRICS-Block andocken! Unter dieser Prämisse entbehrt der Anspruch Trumps auf Grönland nicht einer gewissen Logik!

Die feministische Geopolitik der EU!

Wie schon an dieser Stelle dargelegt, wird die EU-Außenpolitik von einer wild gewordenen Damenriege bestimmt: Die Liste dieser rabiat gewordenen Schildmaiden wird immer länger:

Ursula von der Leyen (im Volksmund oft von den Leichen benannt), Annalena Baerbock (hurra, wir sind im Krieg mit Russland), der völlig durchgeknallten Marie-Agnes Strack-Zimmermann, der gleichsam verrückten Kaja Kallas, die estnische Verteidigungsministerin Dovilė Šakalienė und die österreichische Außenministerin Beate Meinl-Reisinger, die aus der ukrainischen Nationaltracht überhaupt nicht mehr herauskommt.

Es sind diese Damen, die mit ihrer hirnlosen Politik gegenüber Russland eben diesen Vorstoß Donald Trumps erst ermöglichen, in dem sie ein arktisches Machtvakuum provozieren. Anderenfalls wäre es jetzt ein Leichtes, die Anmaßung Trumps gemeinsam mit Russland abzuwehren. Donald Trump kann sich jetzt nehmen, was nicht verteidigt werden kann!

Mit Grönland in die multipolare Ordnung!

Teile des Trump-Lagers haben die Idee einer multipolaren Ordnung, wenn auch widerwillig zur Kenntnis genommen. Die USA stehen in dieser multipolaren Ordnung viel besser da, wenn sie sich auf den gesamten amerikanischen Kontinent fokussiert, anstatt sich mit den verblödeten Europäern zu belasten. Daher will Trump erst mal Grönland, dann Kanada und natürlich auch möglichst viel von Südamerika! Deshalb hat Trump auch zeitgleich den Konflikt gegen Venezuela vom Zaun gebrochen.

Donald Trump hat erkannt, dass es völlig sinnlos ist gegen Russland Krieg zu führen. Wesentlich gewinnbringender ist es, mit Russland zu kooperieren. Speziell in der Arktis schlummern ungezählte Billionen von Dollar, die man gemeinsam mit Russland lukrieren möchte. Für eine derartige Zusammenarbeit mit Russland hätte Trump dann mit Grönland ein besonderes Ass im Ärmel!

So ganz nebenbei will Trump gemeinsam mit Russland die Nordstream-Leitung reaktivieren, was auch wieder Einnahmen ohne allzu großen Aufwand verspricht.

Geld regiert die Welt!

Damit kommt man zu dem, worum es in dem Krieg um die Ukraine, über eine allfälllige Okkupation Grönlands durch die USA und dem Krieg gegen Venezuela wirklich geht, um das Geld!

Alle Länder des Wertewestens leiden mehr oder weniger unter demselben Problem: ständig ausufernde Staatsschulden. Ausgeglichene Budget gehören der Geschichte an. Klar kann es einmal notwendig sein, Schulden für dringend notwendige Investitionen aufzunehmen. Diese müssen aber dann auch wieder zurückgezahlt werden! Die Gesellschaften des Westens haben sich jedoch seit Jahrzehnten daran gewöhnt, dauerhaft neue Schulden zu machen. Das Geld dafür kam aus der ganzen Welt. Diese Finanzgebahrung ist zum Teil eine Art Wählerbestechung. Die westlichen Regierungen verteilen Brosamen unter der Bevölkerung, damit diese nicht gegen die ungezählten Milliardenausgaben für alle möglichen Blödheiten rebelliert, wie zum Beispiel gegen den Klima- und CO2-Schwindel, der schrankenlosen Zuwanderung und last but not least jetzt den Krieg gegen Russland.

Man streut dem Wahlvolk über die Zukunft mit kleinen Wahlzuckerln Sand in die Augen, in dem man notwendige Sparmaßnahmen auf den Sankt Nimmerleinstag verschiebt. So sichert man sich nochmals eine Wahl und damit die Posten für die Parteigenossen. Niemand denkt mehr darüber nach, woher eigentlich das geborgte Geld kommt. Die Regierungen des Westens betreiben längst fahrlässige Krida und Konkursverschleppung! Doch der Tag der Wahrheit naht!

Trump scheint dies verstanden zu haben. Denn was passiert, wenn die BRICS-Staaten ein alternatives Weltfinanzsystem bestehend aus Gold, Yuan, Rubel und Rupien installieren, in dem Dollar und Euro bestenfalls eine gleichberechtigte, vielleicht auch nur noch eine untergeordnete Rolle spielen? Die Kapitalflüsse werden sich von den hochverschuldeten westlichen Ländern abwenden. Zumindest werden die Zinsen für die europäischen und amerikanischen Bankrotteure drastisch steigen. Die dann notwendigen Steuer- und Abgabenerhöhungen würden endgültig den politischen Mainstream hinwegfegen!

Wie kann man jetzt dieser Entwicklung am besten entgegensteuern?

Man versucht die eigenen Einnahmen zu steigern und so auch die Sicherheiten für die Gläubiger zu erhöhen. Damit kann man die Kreditzinsen senken und die Schuldenbonanza kann eine Zeit lang weiter gehen und die verantwortungslosen Politiker können sich noch eine Weile länger an den Futtertrögen der Macht halten. Doch wie erhöht man die Einnahmen, wenn man gleichzeitig Europa und Amerika deindustrialisiert? Man versucht andere Länder ganz in der Tradition der Kolonialisten auszubeuten. Zuerst wollte die NATO mit der Ukraine als Rammbock Russland zerschlagen um dessen gewaltigen Rohstoff und Energievorräte unter die Kontrolle zu bringen. Trump hat erkannt, dass das nicht funktioniert und will sich deshalb mit Grönland und Venezuela begnügen. Bei diesen Ländern ist kein großer Widerstand und somit mit nur geringen Kriegskosten zu rechnen. Die Rendite könnte für die USA gewaltig sein. Die EU will hingegen weiterhin Russland besiegen und wird sich bei diesem Unterfangen selbst zerstören!

Gibt es noch eine andere Alternative?

Die allerletzte Alternative ist die Geldpresse der Notenbanken. Damit würde die EU den gleichen Pfad beschreiten, der einst eines der reichsten Länder der Welt, nämlich Argentinien, zu einem Armenhaus machte.

Resümee

Die EU-Eliten sind daher mit ihrem Latein am Ende und ihr Untergang ist unvermeidlich, da sie dem Wahlvolk eingestehen müssten, das ihre Politik in den letzten Jahrzehnten zu hundert Prozent gescheitert ist!

Dazu passend:

 

 

 

 

 

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