Die EU wollte diese Woche eigentlich einen Handelsvertrag mit vier lateinamerikanischen Staaten – Brasilien, Argentinien, Paraguay und Uruguay – abschliessen. Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen stand bereit, um nach dem Brüsseler EU-Gipfel am Samstag nach Brasilien zu fliegen und den Vertrag dort mit den Präsidenten der Mercosur-Länder zu unterzeichnen. Doch Frankreich und Italien legten sich quer; der Termin wurde erst einmal auf Januar verschoben. Ein verheerendes Signal; schließlich hatten sich die Unterhändler der EU bereits vor einem Jahr mit ihren Mercosur-Kollegen auf den Vertragstext verständigt. Plötzlich wollen nun Frankreich, aber auch Italien und Polen schärfere Schutzmassnahmen für Europas Bauern und mehr gleiche Standards in der Produktion durchsetzen.
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