Peter Sloterdijk riet einmal, die Welle der Erregung nicht an andere weiterzugeben, sondern in sich verebben zu lassen. Wer wie der Autor dieses Textes am Atlantik sitzt, versteht das gleich viel besser als zu Hause in München. Sprachbild, Naturbild und Eigenzustand kommen zur Deckung, was sonst so gut wie nie passiert. Unter uns: Solche Momente müssen selten bleiben, sonst wäre es kaum auszuhalten. Sloterdijk prägte 2011 außerdem den Begriff der „Erregungsvorschläge“ als Hauptinhalt der Medien. Auch TE ist weltbedingt nicht frei davon, obwohl es den Autoren ab und zu gelingt, die von außen kommende Erregungswelle im Text zu brechen. Die nächsthöhere Stufe besteht darin, Erregungsvorschläge aller Art gar nicht erst anzunehmen, was darauf hinausläuft, sich schon weit draußen seinen persönlichen Schutzwall zu errichten.
Der Beitrag Die Krone der Erschöpfung tragen erschien zuerst auf Tichys Einblick.
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