+ Windkraft statt Wald: Jahrhunderte alten Bäume will Rostock für 500 Jobs roden + Brandenburg: Gewalt an Schule in Cottbus – Stadt reagiert auf Elternbrief +
Windkraft statt Wald: Diese Jahrhunderte alten Bäume will Rostock für 500 neue Jobs roden
Rostocks Stadtpolitik steht vor einer echten Gewissensfrage: Rettet sie 15 Hektar Wald vor der Rodung oder macht sie den Weg frei für eine Ansiedlung, die Hunderte neue Jobs und Millionen an Steuern für die klamme Stadtkasse bringen könnte?

Der Windrad-Zulieferer EEW plant nun doch eine Erweiterung seines Werkes im Seehafen. Das bestätigte Geschäftsführer Robert Dreves der OZ. 1000 Mitarbeiter beschäftigt EEW bereits, der Ausbau könnte – so heißt es aus Bürgerschaftskreisen – 500 weitere Arbeitsplätze mit sich bringen. […] Und dennoch steht die Stadtpolitik vor einer Gewissensfrage: Energiewende oder Erhalt von Natur? Denn für die Erweiterung des Werkes soll ein Teil des Forstgebietes Swienskuhlen – „Schweinekuhle“ – gerodet werden. Insgesamt fast 15 Fußballfelder. Die erste Fraktion in der Bürgerschaft gibt schon ein klares Bekenntnis ab, Umweltschützer rebellieren. Quelle: ostsee-zeitung.de
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Brandenburg: Gewalt an Schule in Cottbus – Stadt reagiert auf Elternbrief
it einem Brandbrief hatten Eltern einer Grundschule in Cottbus um Hilfe gerufen. Die Rede ist von Gewalt, Angst und Sprachbarrieren wegen eines vergleichsweise hohen Migrationsanteils, auch WELT hatte bereits berichtet.
Der Brandbrief von Eltern zur Situation an einer Cottbuser Grundschule zeigt ein erschreckendes Bild. Die Stadt reagiert, aber auch die Eltern melden sich noch einmal zu Wort: Ein Vater berichtet, dass seine Kinder nach Gewaltvorfällen bereits im Krankenhaus gewesen seien. Quelle: welt.de
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Ermittlungen in Bayern: Neue Details zu Terrorplänen gegen Weihnachtsmarkt
Anmerkung: Im vergangenen Jahr raste ein Autofahrer absichtlich über den Magdeburger Weihnachtsmarkt, tötete damit sechs Menschen und verletzte mehr als 300 weitere. Derzeit läuft am Landgericht Magdeburg der Prozess gegen den geständigen Täter aus Saudi-Arabien, der seit 2006 in Deutschland lebt.
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Prediger soll in Moschee zu Anschlag aufgerufen haben
Bei den Männern handelt es sich den Ermittlern zufolge um einen 56-jährigen Ägypter, einen 37-jährigen Syrer und drei Marokkaner im Alter von 22, 28 und 30 Jahren. Der Ägypter, ein islamischer Prediger, soll nach derzeitigem Erkenntnisstand in einer Moschee im Raum Dingolfing-Landau zu einem Anschlag aufgerufen haben, „um möglichst viele Menschen zu töten oder zu verletzen“, wie die Generalstaatsanwaltschaft erklärte.
Die drei Marokkaner sollen demnach bereit gewesen sein, den Anschlag auszuführen. Ihnen wird vorgeworfen, sich zum Mord bereit erklärt zu haben. Der Syrer soll die Männer in ihrem Entschluss bestärkt haben. Ein Bezug zur Terrormiliz Islamischer Staat (IS) wird dem Vernehmen nach nicht angenommen.

Marokkaner sollen als Fachkräfte eingereist sein
Der Ägypter, der mit den anderen Männern in einer Hinterhof-Moschee Gespräche geführt haben soll, lebt nach dpa-Informationen bereits seit rund drei Jahrzehnten in Deutschland und verfügt über eine Niederlassungserlaubnis. Ganz anders die drei jungen Marokkaner: Sie sollen erst in den vergangenen Monaten als Fachkräfte eingereist sein. Der Syrer soll einen Asylantrag gestellt und etwa vor zwei Jahren subsidiären Schutz erhalten haben. Dieser Schutzstatus ist als vorübergehende Lösung gedacht und dient dem Schutz vor akuten Gefahren im Herkunftsland.
„Potenzieller islamistisch motivierter Anschlag verhindert“
„Dank der hervorragenden Zusammenarbeit unserer Sicherheitsbehörden konnten in kürzester Zeit mehrere Tatverdächtige festgenommen und damit ein potenzieller islamistisch motivierter Anschlag in Bayern verhindert werden“, sagte Herrmann. Polizei und Sicherheitsbehörden beobachteten und beurteilten die Lage weiterhin aufmerksam. „Es gibt daher keinen Anlass, auf die Durchführung oder den Besuch von Weihnachtsmärkten zu verzichten.“
Polizei: Sicherheitsmaßnahmen müssen nicht verschärft werden
Auch die Polizeipräsidien in Niederbayern sowie in München und Nürnberg, wo es große und bekannte Weihnachtsmärkte gibt, sehen auf dpa-Anfrage keine Notwendigkeit, die Sicherheitsmaßnahmen zu verschärfen.
Die Sicherheit sei schon jetzt hoch, hieß es, an der Lage habe sich durch die aktuellen Ereignisse nichts geändert. Zumal ein möglicher Angriff mit einem Fahrzeug in den Sicherheitskonzepten bereits bedacht sei.
Als weiteres Argument führt unter anderem das Polizeipräsidium Niederbayern an, dass die Verdächtigen ja festgenommen worden seien und von ihnen daher keine Bedrohung ausgehe. Ein Sprecher aus Nürnberg betonte: Dies zeige, dass die Sicherheitsbehörden sehr fokussiert seien.
Frühere Anschläge
Weihnachtsmärkten gilt seit längerem besondere Aufmerksamkeit der Sicherheitsbehörden – auch wegen früherer Anschläge. So steuerte ein radikaler Islamist am 19. Dezember 2016 einen Lastwagen in die Menschenmenge auf dem Berliner Breitscheidplatz und tötete damit 13 Menschen, wobei einer erst Jahre später an den Folgen starb.
Im vergangenen Jahr raste ein Autofahrer absichtlich über den Magdeburger Weihnachtsmarkt, tötete damit sechs Menschen und verletzte mehr als 300 weitere. Derzeit läuft am Landgericht Magdeburg der Prozess gegen den geständigen Täter aus Saudi-Arabien, der seit 2006 in Deutschland lebt.



