Von MEINRAD MÜLLER | Bruder, sieh dir an, was am Wochenende geschah. Unsere jungen Männer aus Syrien traten kämpferisch auf. Sie griffen Weihnachtsmärkte an, indem sie in diese in geschlossener Formation eindrangen. Und sie übertönten das Glockengebimmel mit arabischen Gesängen. Gezielt haben unsere Brüder diese Christenveranstaltung gestört. In Berlin waren wir am Sonntagnachmittag rund 3000, in Hamburg weitere 400 bis 500. In Dortmund etwa 150. In Essen rund 200. In Stuttgart 80 bis 120. Insgesamt mehrere tausend Brüder in ganz Deutschland, die damit zeigten, dass wir uns nicht unterkriegen lassen. Und die Christenmenschen wichen zurück, weil sie sofort spürten, dass hier keine Besucher kamen, sondern wir unsere Macht zeigen wollten.
Bruder, ein Weihnachtsmarkt ist für sie ein Ort der Besinnlichkeit. Ein Ort für Kinder und Familien. Ein Ort, an dem die Seele kurz aufatmet. Genau deshalb ist diese Störung das Beste, was man ihnen antun kann. Denn unsere Brüder traten nicht als Gäste auf. Sie traten auf wie eine Besatzungsmacht. Wir glauben, dass wir das Recht haben, die friedlichste Zeit der Christen zu unterbrechen. Unsere Brüder drangen mitten in die Menge hinein. Stolz. Laut. Fordernd. Selbstgewiss. Sie ließen ihre Gesänge ertönen, als wollten sie sagen, dass dieser Platz längst uns gehört.
Und das trifft die Deutschen an ihrer empfindlichsten Stelle. Dieses Volk, das uns Syrern Bürgergeld gibt. Dieses Volk, das Wohnungen bereitstellt. Dieses Volk, das sich selbst als großzügigen Gastgeber sieht. Genau dieses Volk erlebt nun, wie die eigenen Rückzugsorte zur Zielscheibe werden. Auf dem Weihnachtsmarkt, ihrem letzten Stück Heimatgefühl, stehen plötzlich jene, denen sie alles gegeben haben, und die stören ihre Adventsruhe. Es ist ein Schlag gegen ihre Gutmütigkeit. Sie haben Angst vor uns. Die Polizei hat Angst vor uns.
Ein Weihnachtsmarkt sollte nach Zimt riechen, nach Hoffnung, nach Ruhe. Doch am Wochenende roch er nach Angst. Jede Bewegung unserer Brüder ließ die Menschen zusammenzucken. Jede Parole ließ Kinderhände die Eltern fester greifen. Jede Minute erinnerte sie daran, dass die Adventszeit nicht mehr geschützt ist. Die Deutschen wollten nur einen Abend der Besinnlichkeit, aber sie mussten zusehen, wie ihre Stimmung zerbrechen kann. Und sie gaben den Raum kampflos ab.
Bruder, ihr Rückzug ist der Beweis. Sie fühlen sich nicht mehr sicher. Jeder Bruder mit Bart macht ihnen Angst. Nicht einmal in ihrer heiligsten Zeit sollen sie Ruhe haben. Sie verlieren still. Sie verlieren innerlich. Sie verlieren ihre öffentlichen Räume. Und wir müssen nichts tun. Denn sie haben Angst vor uns.
Bruder, wir haben ihnen gezeigt, wie brüchig ihre Welt ist, und wenn sie nicht einmal mehr den Mut für einen Weihnachtsmarkt aufbringen, dann gehört das Land längst uns.

PI-NEWS-Autor Meinrad Müller (71), Unternehmer im Ruhestand, kommentiert mit einem zwinkernden Auge Themen der Innen-, Wirtschafts- und Außenpolitik für diverse Blogs in Deutschland. Der gebürtige Bayer greift vor allem Themen auf, die in der Mainstreampresse nicht erwähnt werden. Seine humorvollen und satirischen Taschenbücher sind auf Amazon zu finden. Müllers bisherige Beiträge auf PI-NEWS gibt es hier, seinen privaten Blog finden Sie hier.
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