Nach langem hin und her ist die Entscheidung nun gefallen: In namentlicher Abstimmung hat der Bundestag für das Rentenpaket von Union und SPD gestimmt.

Für das Rentenpaket der Regierungskoalition stimmten 319 Abgeordnete, 225  votierten dagegen und 53 enthielten sich. 33 der 597 Mandatsträger blieben der Abstimmung fern. 

Vor dem Votum des Parlaments hatte Bundeskanzler Friedrich Merz die sogenannte Kanzlermehrheit als Ziel ausgegeben, also die absolute Mehrheit aller Abgeordneten, und nicht nur eine einfache Zustimmung. 

Für die Kanzlermehrheit waren 316 Stimmen nötig, die nun knapp erreicht wurden. Damit wurde eine tiefe Krise abgewendet, die möglicherweise zum Ende der schwarz-roten Koalition geführt hätte. 

Dass das Gesetzespaket trotz möglicher Abweichler in den Reihen der Union zumindest eine einfache Mehrheit erhalten würde, hatte sich die letzten tage bereits abgezeichnet, nachdem die Linksfraktion angekündigt, sich zu enthalten. 

Die Linke begründete ihre Enthaltung damit, dass sie damit verhindern wollte, dass das Rentenniveau in einer späteren Fassung des Gesetzes womöglich abgesenkt worden wäre. 

Neben einer Stabilisierung des Rentenniveaus auf 48 Prozent des bestehenden Durchschnittsverdienstes umfasste das Rentenpaket auch eine Ausweitung der Mütterrente sowie die Aktivrente.

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