Von MEINRAD MÜLLER | Am Mittwoch startet Elon Musks Wikipedia-Alternative „Grokipedia“. Und schon jetzt tobt der Kampf um die Deutungshoheit. Linke Netzaktivisten fürchten den Verlust ihrer Macht.
Wikipedia war einmal ein Lexikon. Heute ist es ein Meinungsschlachtfeld. Wer dort versucht, einen konservativen Politiker neutral zu beschreiben, wird in Minuten überrollt. Änderungen verschwinden, Zitate werden gelöscht, Quellen „angepasst“. Der anonyme Schwarm nennt das Objektivität. In Wahrheit ist es die Tarnfarbe der Manipulation. Über Jahre hinweg haben sich dort politische Aktivisten eingenistet, die glauben, Wahrheit sei eine Frage der Gesinnung.
Der eiserne Besen aus Kalifornien
Was viele gar nicht wissen: Bei Wikipedia kann jeder die Texte verändern und das vollkommen anonym. Niemand weiß, wer dahintersteckt. Heute schreibt ein Schüler, morgen ein Beamter in seiner Mittagspause, übermorgen ein Parteisoldat. Das Ergebnis ist ein ständiges Hin und Her, eine Verdrehung von Aussagen. Ein Lexikon, das sich im Minutentakt ändert, kann keine Glaubwürdigkeit haben. Kein Wunder, dass viele Politiker, vor allem konservative, längst zu den Verlierern dieser digitalen Meinungsschlachten zählen.
Elon Musk hat schon einmal bewiesen, dass er keine Angst vor verfilzten Strukturen hat. Als er Twitter für 45 Milliarden Dollar kaufte, war die Plattform ein Sprachrohr der Regierung Biden. Während der Corona-Zeit wurden kritische Stimmen unterdrückt, Zensur galt als „Schutzmaßnahme“. Erst als Musk die geheimen Kommunikationsprotokolle offenlegte (Twitter Files), wurde klar, wie eng Regierung, Geheimdienste und Tech-Konzerne zusammenarbeiteten. Mit eisernem Besen kehrte er durch, entließ Hunderte Zensoren und gab der freien Rede wieder Raum. Twitter heißt heute X und ist der freie „Stammtisch“, wo jeder mitdiskutieren darf.
Jetzt greift Musk zum Brecheisen
Mit Grokipedia geht Musk einen Schritt weiter. Wikipedia ist längst kein Lexikon mehr, war es eigentlich auch nie, sondern ein linkes Propagandaschiff. Jede Zeile war ein Balanceakt zwischen Gesinnung und Zensur. Selbst die BILD schrieb, die linke Szene habe Angst, dass Wikipedia seine Dominanz verliert. Grokipedia will das ändern: klare Verantwortlichkeiten, Faktenchecks, transparente Änderungen.
Natürlich rufen die üblichen Kreise wieder „Populismus!“. Das taten sie auch, als Musk Twitter von den staatlich finanzierten Zensoren befreite. Doch diesmal steht er gegen das größte Wahrheitsmonopol der digitalen Welt. Mit Grokipedia rückt er der Ideologie zu Leibe, die sich jahrzehntelang als Objektivität verkleidet hat. Und wenn Geschichte sich wiederholt, dann endet auch diese wie schon einmal mit einem eisernen Besen. Die Stunden der linken Deutungshoheit sind gezählt.

PI-NEWS-Autor Meinrad Müller (71), Unternehmer im Ruhestand, kommentiert mit einem zwinkernden Auge Themen der Innen-, Wirtschafts- und Außenpolitik für diverse Blogs in Deutschland. Der gebürtige Bayer greift vor allem Themen auf, die in der Mainstreampresse nicht erwähnt werden. Seine humorvollen und satirischen Taschenbücher sind auf Amazon zu finden. Müllers bisherige Beiträge auf PI-NEWS gibt es hier, seinen privaten Blog finden Sie hier.
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