Von WOLFGANG HÜBNER | Die Purzelbäume der deutschen Ukraine-Politik werden immer abenteuerlicher. Bundeskanzler Friedrich Merz, mittlerweile größter Finanzier der Kiewer Korruptions- und Kriegsmaschinerie, hat seinen Freund Selensky inständig gebeten, den weiteren Exodus junger ukrainischer Männer nach Deutschland zu stoppen. Denn die ersten Jahrgänge aus dem 21. Jahrhundert wollen auf keinen Fall an die wankende Ostfront geschickt und dort wie schon Hunderttausende ältere Landsmänner verheizt oder zu lebenslangen Krüppeln gemacht werden.

Merz ist jedoch der Meinung, genau das sei die Pflicht der jungen männlichen Generation. Denn süß und ehrenvoll ist es ja bekanntlich, sein kurzes Leben für die Interessen der westlichen Rüstungsindustrie, BlackRock und die NATO-Strategie der Schwächung Russlands zu opfern. Erfolg wird Merz allerdings schon deshalb nicht haben, weil das Regime in Kiew einen von diesem mit Recht gefürchteten Volksaufstand riskiert, wenn auch junge Männer von 18 bis 24 Jahren zum Frontdienst gezwungen würden.

Zwar ist es hierzulande eine unzumutbare zusätzliche finanzielle und gesellschaftliche Belastung, dass zehntausende wehrfähige Ukrainer ihr Leben und Gesundheit mit der Flucht nach Deutschland retten wollen. Doch zeigt diese Tatsache eindrücklich, wie verlogen die Propaganda über die „tapfere“ Ukraine ist, die es wert sei, weiter viele Milliarden deutsche Steuergelder zur Aufrechterhaltung ihrer Kriegsfähigkeit zu bekommen.

Wenn Merz an der Fluchtwelle etwas ändern will, dann muss er sofort die Finanz- und Waffentransfers nach Kiew stoppen, was sehr schnell auch den Krieg beenden und zu realistischen Verhandlungen zwischen den Kriegsgegnern führen würde. Ansonsten kann sich der Kanzler heuchlerische Telefonate sparen, mit denen er der deutschen Öffentlichkeit vortäuschen will, etwas gegen die neue Invasion junger Männer zu unternehmen.


Wolfgang Hübner.
Wolfgang Hübner.

PI-NEWS-Autor Wolfgang Hübner schreibt seit vielen Jahren für diesen Blog, vornehmlich zu den Themen Geopolitik, Linksfaschismus, Islamisierung Deutschlands und Meinungsfreiheit. Der langjährige Stadtverordnete und Fraktionsvorsitzende der „Bürger für Frankfurt“ legte 2016 sein Mandat im Frankfurter Römer nieder. Hübner ist über seine Facebook-Seite und seinen Telegram-Kanal erreichbar. Seine politische Biographie „Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom“ ist im Engelsdorfer-Verlag, 226 Seiten, ISBN 978-3-69095-029-9, 24,80 Euro, erschienen.

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